Muss mein Unternehmen den AI Act erfüllen?
Ab wann und für wen gilt der AI Act, und warum sind auch Betreiber (Deployer) in der Pflicht? Risikoklassen, Fristen, Sanktionen.
Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2026
Warum das relevant ist
Der AI Act (Verordnung 2024/1689) ist das weltweit erste umfassende Gesetz für Künstliche Intelligenz. Er verfolgt einen risikobasierten Ansatz, um Sicherheit und Grundrechte in der EU zu schützen. Weil Marketing-Teams oft zu den Ersten gehören, die generative KI intensiv nutzen, stehst du hier schneller im Fokus der Regulierung, als du denkst. Und es lohnt sich, das ernst zu nehmen: Die Sanktionen reichen bis zu 35 Millionen Euro oder 7 Prozent deines weltweiten Jahresumsatzes und liegen damit noch über dem Niveau der DSGVO.
Brandpilot ist das technische Fundament, um die Anforderungen des AI Acts effizient in deinen Arbeitsalltag zu integrieren.
Was häufig falsch verstanden wird
Rund um den AI Act kursieren drei hartnäckige Irrtümer. Der erste: Nur Entwickler seien betroffen. Tatsächlich gilt die Verordnung nicht nur für Anbieter, sondern ausdrücklich auch für Betreiber (Deployer), die KI im beruflichen Kontext einsetzen, also für dich. Der zweite: Für einfache Tools gebe es keine Pflichten. Auch ohne Hochrisiko-Einstufung können Transparenzpflichten greifen; Chatbots oder Systeme, die synthetische Inhalte erzeugen, müssen klar als KI gekennzeichnet werden. Der dritte: Der AI Act ersetze die DSGVO. Das Gegenteil ist der Fall, beide gelten parallel. Die DSGVO bleibt als lex specialis maßgeblich für personenbezogene Daten, während der AI Act die Produktsicherheit und die Governance der KI-Systeme regelt.
Worauf zu achten ist
- Klassifiziere deine Anwendungen nach Risiko: unannehmbar (verboten), hochrisiko, begrenztes Risiko (Transparenz) oder minimal.
- Führe für Hochrisiko-Systeme eine lückenlose technische Dokumentation und ein automatisches Logging.
- Stelle sicher, dass deine Systeme wirksam von Menschen überwacht werden können (Human-in-the-loop).
- Kennzeichne KI-generierte Inhalte nach Art. 50 so, dass Nutzer die Interaktion mit einer KI erkennen.
Checkliste
- Wurde eine Bestandsaufnahme aller genutzten KI-Systeme durchgeführt?
- Sind die Rollen (Anbieter vs. Betreiber) klar definiert?
- Werden KI-generierte Texte und Bilder für Kunden als solche markiert?
- Gibt es einen Prozess für die menschliche Endkontrolle von KI-Ergebnissen?
- Ist die Wissensbasis, auf der die KI arbeitet, dokumentiert und qualitätsgeprüft?
Wie Brandpilot das beantwortet
Brandpilot ist das technische Fundament, um die Anforderungen des AI Acts effizient in deinen Arbeitsalltag zu integrieren. Jede Aussage hat einen eindeutigen Ursprung in deinem Marken-Wissensgraphen, und das System zeigt live die genutzten Fakten und Quellen, das erleichtert dir die Dokumentationspflicht enorm. Statt einer Black Box bekommst du volle Transparenz über die genutzten Datenobjekte und Relationen. Das zentrale Wissen und das Rollen- und Rechtesystem stellen Verantwortlichkeit technisch sicher, statt sie nur zu behaupten. Und selbst mit den verschobenen Fristen für Hochrisiko-Systeme (Digital Omnibus, Dezember 2027) baust du mit Brandpilot heute schon die Strukturen für einen Compliance-sicheren Übergang.
Quellen
Dieser Artikel wurde in Teilen mithilfe von KI erstellt und anschließend redaktionell geprüft.